Quelle: DMG Mori / Range

Anlässe für die Zusammenarbeit im Projekt Arbeit 2020+

(1)    Die Gestaltung von Digitalisierung im Unternehmen
Das Unternehmen erprobt oder nutzt bereits digitale Module, wie z.B. Assistenzsysteme, Robotik-Lösungen, digitale Steuerungs- und Kontrolltools? Der Betriebsrat muss verstehen:  Wie sieht die strategische Ausrichtung des Unternehmens aus? Mit welchen Auswirkungen auf Arbeit und den Standort ist zu rechnen?  Welche Chancen und Risiken können damit verbunden sein? Wo muss er frühzeitig Einfluss nehmen und die Beschäftigten beteiligen?
Alternativ: Das Unternehmen verfügt über eine Digitalisierungsstrategie. An den Eckpunkten möchten Betriebsräte aktiv mitarbeiten und mitgestalten.
Alternativ: Der Betriebsrat möchte die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie initiieren. Dabei ist zu beispielsweise zu klären, welche Chancen und Risiken sich damit verbinden, welche Orientierung diese Strategie erhalten soll, welche Zukunftsperspektiven damit verbunden werden sollen u.v.m.

(2) Die Entwicklung von Zukunftsperspektiven
Das alte Geschäftsmodell und/ oder interne Prozesse gefährden die Zukunftsfähigkeit des Betriebes am Standort. Erste Anzeichen dafür sind beispielsweise sinkende Aufträge, Kurzarbeit oder mangelnde Nachfrage. Die Entwicklung einer tragfähigen Zukunftsperspektive, von neuen Geschäftsmodellen, besseren Prozessen, die Einführung neuer Arbeitsmittel, die Optimierung bzw. Reduzierung des Ressourceneinsatzes erfordern neue Abläufe und Prozesse. Mit Hilfe der Betriebslandkarte können Ansatzpunkte für das Handeln erkennbar werden.

(3) Die Verbesserung von Produktionsverfahren, Prozessen und Methoden
Gemeinsam mit den Beschäftigten aus den verschiedenen Unternehmensbereichen identifizieren wir Schnittstellen-, häufig auch Kommunikationsdefizite, die reibungslose Arbeitsabläufe verhindern.


Was ist zu beachten?

Für die Zusammenarbeit mit Arbeit 2020+ bringt das Unternehmen folgende Ressourcen ein:

  • Die zeitliche Freistellung der am Projekt beteiligten Mitarbeiter (auch der nicht freigestellten Betriebsräte, Vertrauensleute) für die Teilnahme an Workshops, Fachgesprächen etc.
  • Die Räumlichkeiten für die Durchführung der Workshops: In Pandemiezeiten wird selbstverständlich auf ausreichende Raumgröße und Teilnehmerzahl geachtet.
  • Zwischen Präsenzterminen besteht die Möglichkeit, über Videokonferenzen gemeinsame Beratungen fortzusetzen.

Aus dem Projektbudget werden Beratungsleistungen der beteiligten Beratungseinrichtungen sustain consult GmbH und TBS NRW und die Begleitung durch das Projektteam ebenso finanziert wie überbetriebliche Austauschformate, themenspezifische Veranstaltungen.

Aus Gründen der Verbindlichkeit und des Vertrauensschutzes schließen wir im Fall wiederholter Workshops im Unternehmen eine Kooperationsvereinbarung mit dem Betriebsrat und der Geschäftsführung. Aspekte der Kooperationsvereinbarung sind beispielsweise:

  • Bekenntnis zur Zusammenarbeit zw. BR und Unternehmensleitung
  • Bekenntnis des BR zur Mitarbeit im Projekt und zur Führung des Dialogs mit der Belegschaft im Rahmen des Projektes
  • Ressourcen, die vom Unternehmen zur Verfügung gestellt werden: Freistellung, Räumlichkeiten, Material, ggf. Kosten Berater für Sonderleistungen etc.
  • Umgang mit Informationen/ Datenschutz

Die Szenarien sind betriebliche Realität?

Interesse besteht?



Unser Projektteam freut sich auf den Kontakt!