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Katja Uebach, Betriebsrätin bei Wilo

"Der Austausch mit den anderen Betriebsräten war mir besonders wichtig. Ich fand es sehr gut, dass im Datenschutz-Seminar darauf der Fokus gelegt...

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André E. Barten, Geschäftsführer Achenbach Buschhütten

"Im Projekt 'Arbeit 2020' geht es eben nicht darum, nur oberflächlich an der zukünftig denkbaren Arbeitswelt zu kratzen, sondern konkret zu schauen,...

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Thomas Hergarten, Betriebsratsvorsitzender BASF Düsseldorf

"Mit dem Projekt ist uns ein wichtiger Anstoß in unsere Mannschaft hinein gelungen, die Tragweite des digitalen Wandels für das Unternehmen sowie am...

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Thomas Gierhard, Betriebsratsvorsitzender Warsteiner Brauerei

"Angst vor Industrie 4.0? Wir sind doch schon mittendrin. Wir haben durch das Projekt einiges ins Rollen gebracht. Wir konnten mehrere...

Digitalisierung gelingt nur mit Mitbestimmung

Wie können Betriebsräte die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Zeiten der Digitalisierung am besten vertreten? Im Projekt Arbeit 2020 in NRW unterstützen Gewerkschaften Betriebsräte dabei, eine passgenaue Antwort für ihren Betrieb zu finden. Denn Industrie 4.0 braucht die Gestaltung von Arbeit 4.0.

Gemeinsam mit Betriebsräten und Industrie-Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen wollen wir Digitalisierung in den Betrieben so gestalten, dass die Interessen von Beschäftigten im Zentrum stehen. Gestartet wurde das Projekt von den Gewerkschaften IG Metall NRW, IG BCE Nordrhein, NGG NRW und dem Deutschen Gewerkschaftsbund NRW.

Betriebslandkarte Arbeit und Industrie 4.0

Um den Charakter und Auswirkungen von Veränderungen anschaulich und begreifbar zu machen, haben wir im Projekt "Arbeit 2020 in NRW" die Betriebslandkarte Arbeit und Industrie 4.0 entwickelt. Im Rahmen von mehreren ganztägigen Workshops mit Betriebsräten, Beschäftigten und z.T. Führungskräften aus den verschiedenen Abteilungen oder Bereichen eines Unternehmens werden der Stand und Entwicklung der Digitalisierung sowie daraus resultierende Veränderungen in der Arbeitssituation thematisiert und visuell aufbereitet. Informationen, Wahrnehmungen, Einschätzungen und Beobachtungen aus der Belegschaft werden für alle relevanten Akteure transparent und finden ihren direkten Weg in die breite betriebsöffentliche Kommunikation.

5 gute Gründe für "Arbeit 2020 in NRW"

Wir setzen auf den sozialpartnerschaftlichen Dialog.

Die Digitalisierung lässt sich nur gemeinsam gestalten. Das Prinzip der Sozialpartnerschaft gilt auch in der Arbeitswelt 4.0: Arbeitgeber und Arbeitnehmer – vertreten durch Betriebsräte und Gewerkschaften – müssen weiterhin gemeinsam an der Gestaltung von Arbeitsbedingungen arbeiten.

Wir denken gewerkschafts- und branchenübergreifend.

Die Digitalisierung wird alle Berufsgruppen und alle Branchen erfassen. Deshalb haben sich in Nordrhein-Westfalen die 3 Industriegewerkschaften IG Metall, IG BCE und NGG  zusammengeschlossen. Gemeinsam mit dem DGB bündeln wir Kräfte, um die Zukunft der Arbeit in der Industrie 4.0 arbeitnehmerfreundlich zu gestalten.

Wir agieren beteiligungsorientiert.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen oft am besten, was zu beachten ist, wenn sich Dinge an ihrem Arbeitsplatz ändern. Deshalb steht am Anfang des Projektablaufs von "Arbeit 2020 in NRW" immer das Gespräch mit möglichst vielen Beschäftigten. Auf zahlreichen Betriebsrundgängen machen wir uns ein genaues Bild von der Situation vor Ort und stellen auf Betriebsversammlungen allen Mitarbeitern unser Projekt vor.

Wir treiben Veränderungen für eine faire Zukunft der Arbeit voran.

Mit verschiedenen Akteuren aus Politik und Gesellschaft stehen wir in ständigem Austausch und geben Erfahrungen aus unserem Projekt direkt weiter, damit die Digitalisierung der Arbeitswelt auch für Beschäftigte ein Erfolg wird. Die "Allianz für Wirtschaft und Arbeit 4.0" der Landesregierung hat uns zu ihrem Pilotprojekt ernannt.

Wir schaffen einen Überblick über Digitalisierung im Unternehmen.

Wer an Arbeit 2020 teilnimmt, versteht besser, welche Chancen und Risiken durch die Digitalisierung in seinem Betrieb entstehen. Betriebsräte und Beschäftigte können so selbst Themen setzen und auf Augenhöhe mit der Geschäftsleitung sprechen.

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